BERLIN NACH DER LANDTAGSWAHL 2016

Bürgerliche Wahlen können nichts anderes sein als der Gradmesser für den Bewußtseinszustand der Massen

Ihr seid verpflichtet, nicht auf das Niveau der Massen, nicht auf das Niveau der rückständigen Schichten der Klasse hinabzusinken. Das ist unbestreitbar. Ihr seid verpflichtet, ihnen die bittere Wahrheit zu sagen. Ihr seid verpflichtet, ihre bürgerlich-demokratischen und parlamentarischen Vorurteile beim richtigen Namen zu nennen. Aber zugleich seid ihr verpflichtet, den tatsächlichen Bewußtseins- und Reifegrad eben der ganzen Klasse (und nicht nur ihrer kommunistischen Avantgarde), eben der ganzen werktätigen Masse (und nicht nur ihrer fortgeschrittensten Vertreter) nüchtern zu prüfen.[…]

Selbst wenn keine „Millionen“ und „Legionen“, sondern bloß eine ziemlich beträchtliche Minderheit von Industriearbeitern den katholischen Pfaffen und von Landarbeitern den Junkern und Großbauern nachläuft, ergibt sich schon daraus unzweifelhaft, daß der Parlamentarismus in Deutschland politisch noch nicht erledigt ist, daß die Beteiligung an den Parlamentswahlen und am Kampf auf der Parlamentstribüne für die Partei des revolutionären Proletariats unbedingte Pflicht ist, gerade um die rückständigen Schichten ihrer Klasse zu erziehen, gerade um die unentwickelte, geduckte, unwissende Masse auf dem Lande aufzurütteln und aufzuklären. Solange ihr nicht stark genug seid, das bürgerliche Parlament und alle sonstigen reaktionären Institutionen auseinanderzujagen, seid ihr verpflichtet, gerade innerhalb dieser Institutionen zu arbeiten, weil sich dort noch Arbeiter befinden, die von den Pfaffen und durch das Leben in den ländlichen Provinznestern verdummt worden sind. Sonst lauft ihr Gefahr, einfach zu Schwätzern zu werden.[…]

Lenin, „Der Linke Radikalismus – Die Kinderkrankheit im Kommunismus“

…und um dieses Bewusstsein steht es offensichtlich schlecht.

Darum: Klagt nicht, organisiert euch Genossen!

Unterstützt die Kommunistische Freiwilligen – Brigade in der Volksrepublik Lugansk!

Unterstützt die Kommunistische Freiwilligen – Brigade!

Die Daten der Koordinatoren zur Unterstützung der Abteilung:

In Moskau – Schmeljowa Aljona, alena@kcpn.info, (910) 005-90-26

In Sankt Petersburg – Ljubimow Alexander, akela2017@kcpn.info, (904) 553-79-11

Faschistischer Putsch in der Ukraine unter Federführung von EU und USA

In der Ukraine hat sich seit dem sogenannten „EuroMaidan“ und dem damit einhergehenden gewaltsamen Umsturz eine offen nationalistische und faschistische Regierung ohne Legitimation an die Macht geputscht. Faschistische Gruppen werden legalisiert und agieren als sogenannte „Nationalgarde“. Gruppen wie der „Rechte Sektor“ üben auf den Straßen offenen Terror gegen Andersdenkende und insbesondere „Russen“ aus. Menschen russischer Abstammung werden gezielt angegriffen und terrorisiert. Kommunisten werden verprügelt, die Büros der Kommunistischen Partei der Ukraine verwüstet, angezündet und die Mitglieder der KPU attackiert. Jetzt soll die KPU endgültig verboten werden.

Inzwischen gibt es zahlreiche Tote des faschistischen Terrors. Aus Sorge um ihre Familien, Frauen und Kinder und aus dem Bewusstsein heraus sich vor den Übergriffen der Faschisten schützen zu müssen, haben sich im Osten und Süd-Osten der Ukraine Menschen zusammengeschlossen Volkswehrgruppen gegründet um sich gegen die täglichen Angriffe verteidigen zu können und die Bezirke Donezk und Lugansk haben ihre Unversöhnlichkeit mit der faschistischen Regierung in Kiew erklärt und sich nach einem Referendum abgespalten und ihre Unabhängigkeit verkündet. In den deutschen Medien sieht das natürlich ganz anders aus. Die Putschregierung der Maidan- Faschisten wird als legitime Regierung verkauft und die Bevölkerung, welche von dieser terrorisiert wird und sich dagegen wehrt, als Terroristen bezeichnet. Das alles geht einher mit einer maß- und zügellosen Hetze gegen Russland und „die Russen“ um die geopolitischen Machtinteressen der deutschdominierten EU zu verschleiern. Unsere Solidarität gilt der kämpfenden Bevölkerung in den Ostukrainischen Bezirken. Ihr Kampf ist unser Kampf.

Es leben die Volksrepubliken Donezk und Lugansk! Kraft und Solidarität den Volkswehrkämpfern des Donbass!

Unter diesem Link findet ihr Texte aus dem Osten und Süd-Osten der Ukraine, die aus dem Russischen in’s Deutsche übersetzt wurden und die Dramatik der Situation vor Ort schildern:

http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/redenaufsaetze/ukraine/

Hier gibt es Frontberichte der Volkswehr und der Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk:


http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/redenaufsaetze/ukraine/frontberichte-der-volkswehr-ukraine-donbass-volksrepublik-lugansk-donezk/


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Es lebe die soziale Revolution!

Mit der Konterrevolution 1989 und der dadurch ermöglichten Restauration der kapitalistischen Verhältnisse auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik ( DDR ), begann ein Raubzug, der in der Nachkriegszeit seines Gleichen sucht. Während von Vertretern der Kapitalistenklasse in der BRD-Politik ohne Atempause gegen die demokratische Bodenreform in der SBZ/DDR gehetzt wurde, hatten diese keine Skrupel, nach der Annexion der DDR, Menschen, die rechtmäßig zu DDR- Zeiten Häuser oder Grundstücke erworben hatten, entschädigungslos zu enteignen, die LPG’s zu zerschlagen und Bauern Hof und Haus zu nehmen, um Junkern, den Von und Zu’s oder alten Naziseilschaften ihr sogenanntes „Alteigentum“ wiederzubeschaffen. Mit stellenweise kriminellen Methoden wurden Menschen aus ihren Häusern oder gleich in den Freitod getrieben.

Die gesamte DDR wurde mit kriminellen Mitteln und Methoden deindustrialisiert, ganze Produktionszweige ausgelöscht. Betriebe und Werften an westdeutsche Unternehmen für die „symbolische 1 Mark“ verschachert oder gleich vollständig abgewickelt.

Was blieb, waren und sind hunderttausende arbeitslose Menschen, verödete Landkreise und ein paar verlängerte Werkbanken westdeutscher Firmen. Sämtliche leitenden Funktionen wurden von Ostdeutschen „gesäubert“ und mit westdeutschem Personal besetzt. Dieser Zustand hält bis heute an.

Und als würde die Art der Diskriminierung nicht schon genug gegen Artikel 1 im bundesdeutschen Grundgesetz “Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ verstoßen, werden Menschen im Osten für die gleiche Arbeit mit einem Bruchteil des Lohnes, der im Gebiet der Alt-BRD gezahlt wird, abgespeist. Dazu gesellt sich die Tatsache, daß die Rentenpunkte im Gebiet der ehemaligen DDR weniger Wert besitzen als die in der Alt-BRD, wodurch im Osten quasi per Gesetz die Altersarmut vorprogrammiert ist.

Mehrere tausend Menschen im Osten leiden unter den sogenannten „Strafrenten“, die all jene an das soziale Aus drängen und für die Zukunft mundtot machen soll, welche sich einst für eine antikapitalistische Alternative, die DDR, stark gemacht haben. Oftmals werden den Menschen Jahrzehnte ihres Arbeitslebens einfach aberkannt. Das betrifft neben Menschen, die im ZK der SED tätig waren, die Funktionärsposten inne hatten oder in der Freien Deutschen Jugend (FDJ) leitende Funktionen ausübten vor allem Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA), Angehörige der Volkspolizei (VP), Mitarbeiter des Ministeriums des Inneren (MdI) oder Angehörige des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Eine sachliche Antwort, unabhängig von antikommunistischen Haßgesängen und Lügenmärchen, auf die Frage, was dieses Vorgehen rechtfertigt, bleibt man schuldig. Urteile, die gegen Hoheitsträger der DDR verhängt wurden, fallen unter die Kategorie der „politischen Justiz“ und sind kein Beweis für das heute so oft behauptete „Unrecht der DDR“ aber für den Revanchismus der BRD mit „rechtsstaatlichen“ Mitteln. Juristisch kann der sogenannte „Unrechtsstaat“ DDR, trotz Delegitimierung per Auftrag durch Kinkel und wahnhaftem, von Antikommunismus getriebenen Verfolgungseifer der BRD, die die Aufarbeitung des Naziunrechts wohl verschlafen hatte (Globke, Gehlen etc.), nicht als solches bestätigt werden.

Während der BND die Daten der Menschen aus Deutschland durch die Weltgeschichte reicht und mit Datensätzen zu Tötungen im Ausland beiträgt, während Vorratsdatenspeicherung und Rasterfahndung, Stille SMS, Telefon- und E-Mailüberwachung etc. die Menschen inzwischen gläsern gemacht haben, vergeht kein Tag, an dem nicht auf das Ministerium für Staatssicherheit eingeprügelt wird und seine Mitarbeiter medial an den Pranger gestellt und „hingerichtet“ werden, um von den eigenen Taten abzulenken.

Um die Farce, die sich bei der Betrachtung der Tatsachen offenbart, zu verschleiern, dichtet man dem MfS Dinge wie Folter oder Mord an, bastelt schaurige Folterkammern in sogenannte „Gedenkstätten“, wie in Hohenschönhausen, jongliert mit manipulierten Zahlen der BStU und dreht gruselige Märchenfilme, die man dann als historische Dokumentationen anpreist, bei denen jeder, der die DDR miterlebt hat, nur den Kopf schütteln kann. Bundestaatlich alimentierte Berufsopfer, die gemessen an der Bevölkerung der DDR weniger als 1% ausmachen, werden zu Sprachrohren einer Millionenbevölkerung erklärt um das Wesen der DDR vollständig zu verfälschen und ein Horrorbild von der DDR bei den jüngeren Generationen zu manifestieren, um ihnen zu suggerieren, daß das, was man ihnen täglich antut besser sei als der Sozialismus.

Hier wird mit sogenannten „rechtsstaatlichen Mitteln“ dem Unrecht zum „Recht“ verholfen, hier wird Klassenkampf auf Vorrat geführt, um jedes Nachdenken über eine antikapitalistische Alternative auszulöschen oder kriminalisieren zu können.

Niemand soll aufschreien wenn deutsche Soldaten im Ausland morden, niemand soll aufschreien wenn der BND, der MAD, der Verfassungsschutz oder der Staatsschutz die ganze Bevölkerung unter Generalverdacht stellen und überwachen, niemand soll aufschreien wenn Menschen obdachlos werden weil sich Kapitalisten an Wohnsubstanz schändlich bereichern. Niemand soll sich wehren wenn Menschen immer länger für immer weniger Geld arbeiten sollen (Rente mit 70?!) und die Arbeitslosen dazu mißbraucht werden, um Angst zu schüren und die Löhne weiter zu senken, wenn die Kosten für Strom Gas, Wasser oder auch die S-Bahn permanent steigen oder Lebensmittel immer teurer werden.

Nicht mit uns! Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.

Wer erkennt, wie er täglich allein im Bezug auf die DDR und ihr sozialistisches Wesen im Denken manipuliert wird, und begreift, wie er täglich mehr kontrolliert und ausgebeutet wird, wird die historische Wahrheit erkennen und die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen.

„Uns verbindet Alles mit unserem sozialistischen Vaterland, der Deutschen Demokratischen Republik, und Nichts mit dem imperialistischen Westdeutschland!“



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